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Die Landwirte sind derzeit mit den Frühjahrsarbeiten beschäftigt. Nach der Bodenbearbeitung erfolgt die Aussaat von Weitgereiste Arbeiten auf den Feldern Der Frühling hat in diesem Jahr auf sich warten gelassen, doch nun ist er da. Mit den wärmeren Temperaturen sind die heimischen Landwirte auf den Feldern aktiv und säen Getreide, Weizen, Hafer und Co. „Die ersten Dünge- und Pflegemaßnahmen sind vielfach schon erfolgt, denn die Pflanzen, die im Herbst gesät wurden, wie das Wintergetreide und der Raps, benötigen mit einsetzender Vegetation Nährstoffe um wachsen und gedeihen zu können“, so Rainer Meyer, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Minden-Lübbecke. Nun werden das Sommergetreide wie Sommerweizen, Hafer und Sommergerste gesät, weiter Kartoffeln gepflanzt sowie Zuckerrüben und Ende des Monats Mais gelegt. Nach einem sehr nassen Herbst sei der Winter insgesamt durchwachsen gewesen, resümiert Meyer. „Die Monate Dezember und Januar fielen vor allem durch milde und trübe Witterung mit sehr hohen Niederschlägen auf.“ Den Landwirten wäre eine normale Frostperiode weitaus lieber gewesen. Doch der erhoffte Frost kam dann im Februar. Eisige Temperaturen ließen die Böden gefrieren, viel Sonne und Wind ließen die wassergesättigten Böden abtrocken. „Die tiefen Temperaturen haben zudem dem Boden gut getan und die Probleme der nassen Herbsternte wieder korrigiert“, ergänzt der Vorsitzende. Erstmalig seit langem sei im Winter der Boden wieder auf bis zu 30 Zentimeter tief durchgefroren gewesen. „Wir sprechen von der sogenannten Frostgare“, erläutert Meyer. Hierbei gefriere das Wasser im Boden und breche große Erdklumpen auf. Dies schaffe optimale Bedingungen für die Feldarbeiten und die Aussaat im Frühjahr. „Von größeren Frostschäden blieben wir glücklicherweise verschont“, so der Vorsitzende. Allerdings habe vor allem der Winterweizen gelitten, der durch die Nässe im Herbst schlecht in den Boden gekommen sei. Die Bestände seien nicht gut entwickelt in den Winter gegangen. Zum Hintergrund: Ungünstige Aussaatbedingungen hatten aufgrund des vielen Regens im Herbst die Bestellung erschwert oder gar unmöglich ge- Lieder aus Paris und Berlin Petershagen. Am Sonntag, 22. April, 18 Uhr, präsentiert sich das Trio „Café Magusto“ mit einem Konzert in der Alten Synagoge Petershagen. Julia Zipprick, Thomas Bachmann, Verena Guido - drei Multiinstrumentalisten auf Geige, Klavier, Gitarre, Mandoline, Akkordeon, Percussion - und ihre gleichermaßen professionellen Gesangsstimmen nehmen ihre Zuschauer mit auf eine Reise ins Paris, Berlin und New York der 30er-Jahre. Für den Auftritt in Petershagen haben sich die Musiker vor allem Lieder vorgenommen, die geprägt sind von der Emigrationsgeschichte ihrer Dichter und Komponisten. Karten sind im Vorverkauf erhältlich in der Buchhandlung Betz Petershagen. Verkehrssperrung in der Johansenstraße Minden. Die Johansenstraße ist derzeit den Verkehr gesperrt. Grund hierfür ist die Herstellung eines Kanalhausanschlusses. Die Arbeiten auern bis zum 18. April an. Der Verkehr wird über die Portastraße und die Wittekindallee umgeleitet. Der Anliegerverkehr ist zu gewährleisten. Außerdem gibt es derzeit Verkehrseinschränkungen in Päpinghausen. Die Cammer Straße ist bis zum 20. April halbseitig gesperrt. Grund hierfür sind Arbeiten der Deutschen Telekom. Betroffen ist der Bereich zwischen der Karlstraße und der Landesgrenze zu Niedersachsen. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren. Vom Petrischrein bis zum Mindener Kreuz Minden. Der Domschatz Minden bietet am Sonntag, 15. April, eine öffentliche Führung an. Dann heißt es: Christliche Kunstschätze aus elf Jahrhunderten entdecken. Die Führung beginnt um 15 Uhr. Domschatzwächter Andreas Kresse stellt den Besucherinnen und Besuchern die Exponate von europäischem Rang am Kleinen Domhof 24 vor. Darunter der Petrischrein aus dem 11. Jahrhundert und das berühmte Mindener Kreuz aus der Werkstatt des Roger von Helmarshausen aus dem frühen 12. Jahrhundert. Der Eintritt bei dieser öffentlichen Führung beträgt 4 Euro. Um Anmeldung wird unter (05 71) 83 76 41 19 oder per EMail an besucherservice@domschatz minden.de gebeten. Frostgare sorgte für optimale Bedingungen


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