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konsole und eine intuitive Sprachsteuerung verfügt, die auch relativ unpräzise Ansagen wie „mir ist zu heiß“ interpretieren kann. Eindrucksvoll ist die optische Darstellung in unterschiedlichen Stilen auf zwei Bildschirmen, die den Eindruck einer durchgehenden Glasfläche vermitteln. Und die Systeme zum teilautonomen Fahren liegen auf dem Niveau einer S-Klasse. Das hochwertige Interieur, das mit offenporigen Hölzern akzentuiert werden kann, wird durch ein Ambientelicht-System mit 64 Farben und verschiedenen Lichtstimmungen erleuchtet. Teilweise handelt es sich bei diesen Merkmalen zwar um Sonderausstattungen, doch schon die Einstiegsvariante verfügt über TFT-Bildschirme. Analoge Instrumente gibt es nicht mehr. Das alles wirbelt das Segment durcheinander. Denn traditionell werden derartige Innovationen von oben nach unten durchgereicht, um die Modellhierarchie Im neuen Stil Vorstellung Mercedes-Benz A-Klasse zu unterstreichen. Insider berichten, dass bei Wettbewerbern angesichts des Bedienkonzepts der neuen AKlasse "helle Panik" ausgebrochen ist. Auch das Fahrwerks- und Antriebs- Portfolio der A-Klasse wurde erheblich aufgewertet. Abhängig von der Leistungsklasse wird hinten eine Verbundlenkerachse oder eine aufwendige Vierlenkerachse eingebaut. Die Radgrößen liegen zwischen 16 und 19 Zoll, und es stehen drei Fahrwerke zur Auswahl. Unter der Haube stecken zum Marktstart 1,3-Liter- bzw. 2,0-Liter- Ottomotoren oder ein 1,5-Liter-Turbodiesel. Der Diesel und der kleinere Benzinmotor wurden gemeinsam mit Renault entwickelt; ein Umstand, über den man in Stuttgart eher ungern spricht. Der größere Benzinmotor gehört hingegen zur neuen Vier- und Sechs-Zylinder- Motorenfamilie von Daimler. Für die Kraftübertragung sorgen eine Sechs-Gang-Handschaltung oder ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Gegen Aufpreis gibt es bei einigen Versionen Allradantrieb. Die Motorenpalette ist damit noch nicht komplett. Es dürfte zwei AMG-Varianten geben: Eine Spitzenversion mit über 400 PS und eine etwas zivilere Variante mit rund 300 PS. Man darf davon ausgehen, dass das Topmodell eine Antwort auf den Audi RS3 geben wird, der den bisherigen, 381 PS starken AMG A45 mit glatten 400 PS überholt hat. Und dann soll es auch noch Elektrovarianten geben, die allerdings nicht als A-Klasse laufen werden. Die A-Klasse ist harmonischer und gleichzeitig sportlicher proportioniert als das Vorgängermodell, das mit hoher Nase und dem ungewöhnlichen Knick in der Seitenpartie polarisierte. Das neue Modell kommt mit deutlich abgesenkter Motorhaube, einem nach unten öffnenden Grill und den extrem schlanken Scheinwerfern – wie ein kleiner CLS. ampnet/jm


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