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Die Unzertrennlichen beim Grillen Grillen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen im Sommer. Gebrutzelt wird zu den unterschiedlichsten Anlässen: nach Feierabend, mit Familie und Freunden, zu bestimmten Festen oder zur Fußball-Weltmeisterschaft. Ganz klassisch gehören zu einem gelungenen Grillabend Bratwurst, Steak und Bier dazu. Heute kommen aber auch viele andere Köstlichkeiten auf den Grill, von Fisch bis Gemüse. Und auch beim Bier hat man die Qual der Wahl. „Helles Bier passt gut zu hellem Essen“, stellt Julia Klose, Biersommelière der Brauerei C. & A. Veltins, eine Grundregel vor. Eine zweite lautet: Je würziger die Speise, desto bitterer und kohlensäurehaltiger sollte das Bier sein, denn die Hopfenbittere reinigt die Geschmacksnerven. Und drittens gilt: Je schwerer die Speise, desto leichter und milder sollte das Bier sein. „Schwere Biere wie etwa ein Stout eignen sich deshalb eher nicht zum Grillen“, so Klose. Fisch und Gemüse landen in Deutschland immer häufiger auf dem Grill. „Zu Fisch empfiehlt sich wie beim Hähnchen ein feinherbes Pils. Das ist so ein bisschen der Allrounder“, erklärt Julia Klose. Es passe auch zu leichtem, knackigem Gemüse. Zu Grillkäse wiederum empfiehlt die Biersommelière ein traditionelles Landbier. Grundsätzlich sei aber erlaubt, was gefällt - jeder Grillfreund habe ohnehin sein eigenes Lieblingsbier. Generell sollten die Gläser nicht zu groß sein, damit das Bier möglichst frisch sein kann. Zudem sollte man das Bier langsam einschenken, damit nicht zu viel Kohlensäure entweicht. „Ablöschen“ sollte man das Grillgut im Übrigen auf keinen Fall mit Bier. „Dafür ist es zu schade, der Geschmack des Fleischs wird nicht verbessert, die Aromakomponenten Grillen an einem lauen Sommertag gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Bundesbürger. Foto: djd/Veltins des Bieres kommen beim Fleisch nicht an“, so Klose. Außerdem werde so die richtige Gluttemperatur oftmals verringert. „Wer wirklich ein Bier-Aroma möchte, legt das Fleisch am Abend vorher in Bier-Marinade ein. Das Fleisch sollte dann im Kühlschrank ruhen“, rät die Biersommelière. Die optimale Trinktemperatur für Pils liegt im Übrigen bei fünf bis acht Grad Celsius, gelagert werden sollte es bei vier bis sieben Grad. Am besten zum Kühlen und auch zum Lagern eignet sich der Keller. Denn Bier ist ein Naturprodukt, Licht und Wärme können den Inhaltsstoffen und auch dem Aroma schaden. Wenn man keinen Keller hat, geht natürlich auch der Kühlschrank. „Bier darf aber niemals schockgekühlt werden und etwa ins Gefrierfach kommen. Dabei geht das Aroma verloren, beim Einschenken bildet sich keine schöne Schaumkrone“, erklärt die Expertin. djd Stress im Alltag: Keine Zeit für gute Ernährung Immer mehr Menschen machen sich Gedanken darüber, wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung aussehen könnte. "Clean eating" ist dabei besonders im Trend. Die amerikanische Ernährungsphilosophie setzt auf möglichst naturbelassene, regionale und saisonale Lebensmittel und verzichtet auf alle Produkte, die stark verarbeitet oder mit künstlichen Zusatzstoffen versehen sind. Doch die Theorie scheitert häufig an der Umsetzung im Alltag. Angesichts steigender Leistungsanforderungen und ständiger Erreichbarkeit haben die meisten Frauen und Männer kaum Zeit, darüber nachzudenken, was auf ihren Teller kommt. Untersuchungen zeigen, dass viele Deutsche regelmäßig gestresst sind. Dies bedeutet auch, dass die Zubereitung von Speisen in den meisten Haushalten schnell gehen muss. Um das Kochen zu vereinfachen, werden häufig Fertigprodukte mit Zusatzstoffen verwendet. Wer viel unterwegs ist, hat oft noch weniger Zeit und greift zu Fast Food, das im Gehen oder Stehen verzehrt werden kann. Doch Vorsicht: Hoher Leistungsdruck, wenig Bewegung und eine einseitige, säurelastige Ernährung mit Fleisch, Wurst, Käse, Brot und Backwaren bringen den Säure-Basen Haushalt aus dem Gleichgewicht. Für Vitalität und Leistungsfähigkeit braucht der Organismus einen gesunden Energiestoffwechsel und ein stabiles Säure-Basen- Gleichgewicht. Damit Säure, die täglich im Stoffwechsel anfällt, abgebaut werden kann, werden basische Mineralstoffe benötigt. Andernfalls kann es langfristig zu einer Übersäuerung des Körpers kommen. Die Folgen sind oft erhöhte Stressempfindlichkeit, Müdigkeit, Erschöpfung und nachlassende Konzentration. djd


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