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Schulabschlüsse nachholen auf verschiedenen Wegen Weser-Kolleg informiert über Weiterqualifizierung Minden. Die Schulleitung des Weser Kollegs informiert am Dienstag, 17. April, 19 Uhr, in den Räumlichkeiten am Martinikirchhof 6a über Möglichkeiten der Weiterqualifizierung. Am Weser-Kolleg kann der (erweiterte) Realschulabschluss nachgeholt werden. Nach bestandener Abschlussprüfung im Realschul Bildungsgang können Interessenten bis zur Fachhochschulreife (Fachabitur) oder zum Abitur weitergehen. Sämtliche Abschlüsse können am Weser-Kolleg in Tages oder Abendunterricht erreicht werden. Wer als berufserfahrener Erwachsener ab 18 Jahren einen Weg zum Erwerb des Abiturs oder Fachabiturs sucht, erhält an diesem Abend detaillierte Informationen über entsprechende Angebote am Weser-Kolleg: Das Ministerium hat hier durch eine Neuregelung die Situation etwas vereinfacht. Vorgestellt wird zum einen der Bildungsgang in Tages-/Vollzeitform, zum anderen der abendgymnasiale Zweig, der Berufstätige im Rahmen von Abitur-Online mit zwei Präsenzabenden (montags und donnerstags) plus Internet zur Hochschulreife führt. Ab dem 1. Februar jeden Jahres bietet das Weser Kolleg auch den Erwerb des (erweiterten) Realschulabschlusses in einer „online“-Variante an. Auch Schüler, die gerade ihr Wunschziel bezüglich der Fachoberschulreife nicht erreicht haben, werden an diesem Abend umfassend beraten. Informiert wird ebenfalls über die teilweise elternunabhängige Förderung nach BAföG in den verschiedenen Bildungszweigen. Junge Erwachsene setzten bei Erkältung auf Penicilin und Co. NRW bei Antibiotika-Rezepten negative Spitze Minden-Lübbecke. Zu viele Menschen in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr Antibiotika verschrieben bekommen. Fast die Hälfte hatte einmal (28 Prozent), zweimal (13 Prozent) oder gar dreimal (3 Prozent) eine solche Verordnung, bundesweit trauriger Spitzenplatz. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der DAKGesundheit, für die das Forsa-Institut mehr als 3.000 Menschen, darunter 250 in NRW befragte. Es ist anzunehmen, dass die Mittel oftmals unnötig eingenommen werden: 17 Prozent der Befragten hat eine Erkältung, bei der in der Regel kein Antibiotikum nötig ist. In NRW erwartet jeder Zehnte vorsorglich ein Antibiotikum, damit seine Erkrankung gar nicht erst schlimm wird. Ein Drittel glaubt gar an Wirksamkeit bei Virusinfektionen. In Nordrhein-Westfalen erwarten 72 Prozent der Menschen eine Antibiotikaverordnung von ihrem Arzt, wenn Erkältungsbeschwerden nicht von selbst besser werden. Dieser Wert ist auch der Bundesdurchschnitt. Immerhin: Im Jahr 2014 waren es mit 76 Prozent noch mehr Befragte. „Ich sehe einen guten Ansatz in dieser Entwicklung. Bei Antibiotika muss ein weiteres Umdenken stattfinden. Ein Einsatz dieser wertvollen Wirkstoffe darf nur da stattfinden, wo er wirklich angezeigt ist“, sagt Klaus Overdiek, Leiter der DAKLandesvertretung Nordrhein- Westfalen. Wer zum Arzt gehe, dürfe nicht die Erwartungshaltung haben, in allen Fällen ein Antibiotikum zu bekommen. „Wir müssen das Risiko der Resistenzbildung in den Griff bekommen, sonst fehlen uns an den entscheidenden Stellen die lebensrettenden Medikamente“, so Overdiek weiter. Vor allem junge Erwachsene setzen auf Penicillin und Co., bei den Menschen ab 60 Jahren sind es nur 67 Prozent. Über die Einsatzgebiete der Wirkstoffe sind viele Deutsche nicht ausreichend informiert: 31 Prozent der Befragten denken, Antibiotika würden bei Virusinfekten wirken (2014: 38 Prozent). Dabei dienen die Medikamente nur der Behandlung bakterieller Infektionen. Spielzeugmarkt Heute, 14. April, findet in der Kita Tausendfüßler (Bismarckstr. 53, Minden) von 14 bis 16 Uhr ein SPIELZEUGMARKT mit Cafeteria statt. mehr Infos auf BLINDOW.DE TAG DER OFFENEN TÜR BÜCKEBURG INFOTAG 21.04.18 10 –13 Uhr Mit Beratungsangebotder Herminenstraße 17f 31675 Bückeburg


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