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Feuerstelle als Familien-Treffpunkt Trends kommen und gehen – auch im eigenen Zuhause. Es macht Spaß, den Wänden einen neuen Anstrich zu verpassen, Kissen und Gardinen auszutauschen oder den Räumen mit pfiffigen Accessoires frischen Pep zu verleihen. Daneben aber gibt es Möbel, die von bleibendem ideellen und materiellen Wert sind und seine Besitzer ein Leben lang begleiten. Ein Kachelofen ist so ein Möbelstück, das deshalb mit Bedacht geplant und gestaltet werden will. Wer einmal auf einer mollig warmen Ofenbank saß, der wird dies nicht mehr missen wollen. Daher wünschen sich viele einen Kachelofen für zu Hause. Doch wie soll dieser „Freund fürs Leben“ aussehen? Einerseits soll der Ofen Kreativität und Individualität ausdrükken, sich aber andererseits auch, bedingt durch seine lange Lebensdauer, zeitlos elegant in die Räume einfügen. Am besten man wendet sich an einen Meisterbetrieb, denn nur dann ist sichergestellt, dass alle energetischen Vorgaben eingehalten und die persönlichen Wünsche berücksichtigt werden. Bei einer künstlerisch arbeitenden Ofen- Werkstatt ist man damit an der richtigen Adresse. Hier arbeiten die zukünftigen Ofenbesitzer mit dem Handwerksmeister und seinem Team aktiv an der Formgebung mit. Schon während des Beratungsgesprächs entwickelt sich der ganz persönliche Ofen in Skizzenform. Es folgen genaue Entwürfe und exakte Planungen unter Berücksichtigung aller erforderlichen Bestimmungen für Feuerstellen. Aber nicht nur die professionelle Technik ist wichtig, denn ein Kachelofen wird bald zum Mittelpunkt des Raumes. Deshalb sollte er nicht zum dominierenden Element, sondern – so rät ein von Gaudí und Hundertwasser inspirierter Ofenbaumeister – mit seiner Umgebung eine harmonische Einheit bilden. Dies gelingt beispielsweise mit geschwungenen Linienführungen und einer organischen Formgebung mühelos. Selbst wenn kein Feuer brennt, empfindet man diese Kunstwerke als warm und gemütlich. So wird der Kachelofen zum Garant für Komfort, der im wahrsten Sinne des Wortes Wärme ins Leben bringt. Mit viel Liebe zum Detail gestaltet, spielt sich in der kalten Jahreszeit bald ein Großteil des Familienlebens um den Kachelofen herum ab. HLC Dieser Kachelofen bildet bei aller Individualität und Exklusivität eine harmonische Einheit mit seiner Umgebung. Foto: epr/Inderwies Keramik Auch für den Sanierungsfall lässt sich Umweltwärme nutzen Modernisieren mit der Wärmepumpe / Im Neubau bereits das zweitbeliebteste Heizsystem Erdgas aus dem fernen Sibirien zu beziehen, scheint für viele Hausbesitzer nach wie vor näherliegender zu sein, als Wärme für das Haus aus dem eigenen Garten zu nutzen. Warum eigentlich? Viele Eigentümer von Altbauten glauben, dass sich eine Wärmepumpe, die Umweltwärme aus dem Boden, dem Wasser oder der Luft verwendet, für eine Modernisierung nicht eignet. Das ist falsch. Im Neubau ist sie nach der – von fossilen Brennstoffimporten abhängigen – Gasheizung bereits das zweitbeliebteste Heizsystem: die umweltfreundliche Wärmepumpe. Doch im Gebäudebestand liegt ihr Marktanteil bei unter fünf Prozent. Lediglich 17 Prozent der 21 Millionen Heizungen in Deutschland sind effizient und nutzen Erneuerbare Energien. Bedenkt man, dass ein Haus häufig für 100 Jahre bewohnt und an Kinder und Kindes Kinder vererbt wird, belastet ein ineffizientes Gebäude mit einer veralteten Heizung die Klimabilanz kommender Generationen und bürdet ihnen die Kosten einer energetischen Sanierung auf. Dabei belegen zahlreiche Beispiele und die Erfahrung versierter Handwerker, dass sich Wärmepumpen auch für die Modernisierung in Bestandsgebäuden eignen. Bestehende Heizkörper können größtenteils weiter verwendet werden. Stimmt die Vorlauftemperatur, lässt sich jederzeit eine Wärmepumpe einsetzen“ – auch ohne Fußbodenheizung. So finden sich Wärmepumpen in Plattenbauten, Kirchen und mittelalterlichen Fachwerkhäusern ebenso wie in Villen aus dem 16. Jahrhundert und Gründerzeit- oder 60er-Jahre- Bauten. Ein Gewinn auf ganzer Linie, können so doch sowohl energetische Potenziale gehoben als auch Besserungen im Bereich Komfort realisiert werden. Das spiegelt sich auch im Gebäudeenergieausweis wider und ist ein wichtiges Argument beim Hausverkauf. Während gemäß neuer Förderrichtlinien fossile Heizsysteme in absehbarer Zeit nicht mehr bezuschusst werden, bleibt die Wärmepumpe förderfähig. HLC Im Gegensatz zu fossilen Heizsystemen, die in absehbarer Zeit nicht mehr bezuschusst werden, bleiben Wärmepumpen förderfähig. Foto: epr/BWP


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