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Unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird derzeit ein Pflege- und Entwicklungskonzept für das Glacis erstellt. Wie geht es weiter mit dem Glacis? Dass Ökologie und Nutzung des Glacis im Widerspruch stehen, aber sich auch hervorragend ergänzen können, ist eine der Erkenntnisse, die sich aus der zweiten öffentlichen Veranstaltung zur Erstellung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes Glacis ergeben haben. Der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, begrüßte die Anwesenden in der Aula des Ratsgymnasium und stellte die Auswertung der Ergebnisse der Kartenabfrage („Das Glacis ist für mich…“ und „Ich wünsche mir ein Glacis, das…“) der Auftaktveranstaltung Ende September vor. „Daran können Sie erkennen, wie komplex das Thema ist, und dass es viel Diskussionsbedarf gibt“, fasste Bursian zusammen. Rund 80 interessierte Bürger haben an der zweiten Veranstaltung teilgenommen und tatkräftig an den eingerichteten „Thementischen“ mitgewirkt. Ehm Eike Ehrig vom Büro „L-A-E Landschaftsarchitekten Ehrig & Partner mbB” stellte in einem Impulsvortrag das Thema „Ökologie und Nutzung des Glacis“ vor. So zeigte er unter anderem auf, welche Bereiche im Glacis unternutzt, übernutzt oder funktionslos sind. Als ein Ergebnis einer umfassenden Bestandsanalyse stellte sich auch heraus, dass das ursprüngliche Artenreichtum verarmt und der Altbaumbestand im Glacis gefährdet ist. Die Präsentation und auch die Ergebnisse aus der ersten Veranstaltung sind unter minden.de/glacis eingestellt. Im Anschluss an den Impulsvortrag setzten sich die Bürger zu den Themen Denkmalschutz, Naturschutz, 80 Bürgerinnen und Bürger diskutierten an Thementischen zu Denkmalschutz, Naturschutz und Nutzung des Glacis. „Nutzung ruhig“ und „Nutzung aktiv“ in Gruppen zusammen, um sich gemeinsam zu beraten, auszutauschen und anschließend die Ergebnisse im Plenum vorzustellen. Eine Besonderheit stellte ein Perspektivwechsel dar, bei dem die Themen untereinander getauscht wurden. Jeder Teilnehmer betrat nun ein neues Terrain. Unter anderem wurden die „Ruhige Nutzung“ mit „Denkmalschutz“ und die „Aktive Nutzung“ mit „Naturschutz“ getauscht. „An diesem Abend wurde allen Beteiligten bewusst, welche vielfältigen Meinungen und Belange aufeinandertreffen können, die bei der Konzepterstellung zu betrachten sind“, fassen Margaretha Masbaum und Cindy Werner aus der Stadtplanung zusammen, die für das Projekt verantwortlich sind. Weiter geht es am 4. Dezember, 6. Februar und 2. April, jeweils um 18 Uhr, in der Aula des Ratsgymnasiums.


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