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Dieser Einrichtungsstill lässt sich wohl am ehesten mit "Crossover" bezeichnen - der neuen Bekanntschaft scheint er zu gefallen. Foto: djd/LoveScout24/Getty Images/monkeybusinessimages Was ist attraktiv, was törnt ab? Immer mehr Singles lernen ihre potenziellen Partner über Datingportale kennen. Aber auch jenseits des Internets laufen einem immer wieder Menschen über den Weg, die man auf Anhieb attraktiv findet und die man unbedingt näher kennenlernen möchte. Dabei sind es oftmals Äußerlichkeiten, die Aufmerksamkeit erregen - sei es ein Buch oder ein Drink, den er oder sie in der Hand hält. Später kann dann die Wohnungseinrichtung des potenziellen Partners einen ersten positiven Eindruck bestätigen - oder jemanden in die Flucht schlagen. Was heiß macht und was abtörnt, hat das Datingportal LoveScout24 in Umfragen bei seinen Mitgliedern ermittelt. Bei 19 Prozent der Männer kommt das Kopfkino in Gang, wenn die Frau in einem Café sitzt und in den Erotik-Bestseller „Fifty Shades of Grey“ vertieft ist. Umgekehrt sind es nur 13 Prozent der Frauen, die sich „angemacht“ fühlen, wenn der Mann das gleiche Buch in der Hand hat. Einen anderen erotischen Klassiker sollte man dagegen besser nicht zeigen: „Die 120 Tage von Sodom“ machen ungefähr so sexy wie die Lektüre der Bibel, nur vier Prozent der Befragten fühlen sich davon gereizt. Bei den Getränken erhöht eine Frau aus Sicht der Männer ihre Attraktivität, wenn sie an der Bar einen Cocktail trinkt, Frauen dagegen finden Männer sexy, die einen Rotwein in der Hand halten. Nach erfolgreichem Kennenlernen steht dann irgendwann das erste Date in der eigenen Wohnung an. Mit welcher Einrichtung kann man punkten und mit welcher kegelt man sich eher ins Abseits? Das Ergebnis der Umfrage: Vor allem funktionale, sachliche Möbel kommen an, aber auch skandinavisches Design ist im Trend. Was dagegen gar nicht geht, ist „gut bürgerlich“ und Einrichtungen mit Chrom und Metall. In konkreten Zahlen ausgedrückt sind 40 Prozent der Singles der Meinung, dass ein moderner Stil mit sachlichen und funktionellen Möbeln sexier macht, skandinavisches Design kommt bei 27 Prozent gut an. Aber Vorsicht: Vom speziellen Stil des berühmten schwedischen Einrichtungshauses fühlen sich nur sechs Prozent der Singles angesprochen. Immerhin 19 Prozent mögen es, wenn der Partner gemütlich und rustikal im Landhausstil eingerichtet ist. Doch damit sind nicht Ekkbank, Geweih und blau-weiße Sitzkissen gemeint - darauf stehen nur vier Prozent. 19 Prozent können sich beim Partner auch mit Crossover anfreunden, also einem Stil, der von allem etwas hat. Der derzeit beliebte Vintage-Style mit Möbeln aus den 20er und 30er Jahren sorgt dagegen für keine erotische Patina - nur neun Prozent sagen, shabby ist das neue sexy. djd Eine Frau erhöht aus Sicht der Männer ihre Attraktivität, wenn sie an der Bar einen Cocktail trinkt. Foto: Getty Images/Arbobogg Imagery


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