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Wann ist Ernährung wirklich gesund? Rund um das Thema gesunde Ernährung gibt es jeden Tag neue Erkenntnisse. Im Folgenden werden vier Ernährungsmythen unter die Lupe genommen und die Hintergründe erklärt. Süßstoff hilft beim Abnehmen: Stimmt nicht: Untersuchungen zufolge lässt sich mit Süßstoff nicht abnehmen - er kann sogar den gegenteiligen Effekt haben. In Studien, unter anderem an der Universität Winnipeg, zeigte sich laut der Ärztezeitung ein Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Süßstoff und einer Gewichtszunahme. Forscher beobachteten außerdem, dass der Verzehr großer Mengen Süßstoffs den Zuckerstoffwechsel negativ beeinflusst und die Darmflora verändert. Fettarm ist besser als fettreich: Stimmt nur bedingt: Es kommt auf das Fett an. Denn pflanzliche Öle enthalten wertvolle ungesättigte Fette. Bei Fetten in tierischen Lebensmitteln wie Aufschnitt oder Braten sollte man zurückhaltender sein, auch wenn aktuelle Studien teilweise Entwarnung geben. Eine gewisse Menge an Fett benötigen wir - nicht zuletzt, um fettlösliche Vitamine aufnehmen zu können. Wer sich gesund ernährt, ist ausreichend mit allen Nährstoffen versorgt: Das gilt nicht generell. Unter Umständen kann der Bedarf des Körpers an einzelnen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen erheblich ansteigen. Beispielsweise erhöht sich durch intensiven Für die Familie ein gesundes Essen zuzubereiten - das bedeutet, darauf zu achten, dass viel Gemüse, Vollkornprodukte und wertvolle Öle auf den Tisch kommen. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox Sport, aber auch durch Stress der Bedarf an Magnesium. Ein Mangel kann Muskelkrämpfe verursachen, die Stressanfälligkeit erhöhen und die Leistungsfähigkeit mindern. Auch durch Erkrankungen wie Diabetes und einige Medikamente wie Diuretika geht Magnesium häufig verloren. Ein Mangel sollte durch hochwertige Verbindungen ausgeglichen werden. Kohlenhydrate sind schädlich: Es gibt gute und schlechte Kohlenhydratlieferanten. Den schlechten Ruf verdienen die einfachen Kohlenhydrate, die in Weißbrot, Zukker, Süßigkeiten, Kuchen & Co. enthalten sind. Sie lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen und fördern unter anderem Übergewicht sowie Diabetes. Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten hingegen sogenannte komplexe Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Gleichzeitig liefern sie viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Wer Kohlenhydrate komplett vom Speiseplan streicht, riskiert einen Mangel an wichtigen Nährstoffen. djd Genuss ohne große Reue Überall Plätzchen und Schokolade, der süße Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und dann als Höhepunkt die Weihnachtsgans an den Feiertagen: Kalorienreiche Leckereien gehören zur Adventsund Weihnachtszeit einfach dazu. „Auf die traditionellen Genüsse muss niemand ganz verzichten, trotzdem kann man sich auch in dieser Jahreszeit einigermaßen bewusst ernähren“, rät Ernährungswissenschaftlerin Dr. Vivien Faustin von der Interdisziplinären Adipositas-Ambulanz der Universitätsmedizin Göttingen. Bei den Plätzchen etwa gebe es auch kalorienärmere Varianten, statt der fetten Gans kann es auch einmal Putenbrust sein. Das A und O zum Vermeiden von Hüftgold, so Fuchs, sei allerdings ausreichend Bewegung: „Wer im Advent und vor allem während der Feiertage regelmäßig spazieren geht oder Sport treibt, muss sich um überflüssige Pfunde keine Gedanken machen. Bewegung regt vor allem auch die Verdauung an.“ Wer nach den genussreichen Wochen dennoch ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat, wird sie meist genauso schnell wieder los, weiß die Expertin. djd Das festliche Essen gehört zu den Feiertagen einfach dazu, dennoch kann man auf die Kalorien achten. Foto: djd/Optifast


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